Finde heraus wer du wirklich bist. Ein Weg dieses herauszufinden ist der Zen Kampfkunst Weg aus Südkorea. Beopsanim Axel Zeman und der Seonmudo Instruktor Samy Zeman besuchen die Hessische Seonmudo Schule in 61184 Karben. Beopsanim Axel Zeman ist der Begründer des Seonmudo in Deutschland und mit dem 5. Dan (Meistergrad) einer der höchsten Praktizierenden in ganz Europa. Der Seonmudo Weg ist, wie das Leben selbst, ein Weg mit Pflastersteinen. Man muss achtsam sein, um nicht zu stolpern. Es gibt verschiedene Arten und Weisen seine Achtsamkeit zu üben. Seonmudo ist ein Weg über Kampf-, Atem-, Meditations-, Yoga-, Tai Chi- und Qi Gongübungen. Ebenfalls wird der Weg nicht allein gegangen. Es ist ein Weg der Gemeinschaft, der Weggefährten, im Buddhismus nennt man die Gemeinschaft der Praktizierenden die Sangha. Im Buddhismus spricht man von den drei Juwelen oder Kostbarkeiten Buddha, Darma und Sangha. Was auch auf den Stellenwert der Gemeinschaft schließen lässt.
Was bedeutet die Gemeinschaft im Seonmudo, oder im Leben? Sie hilft und fordert heraus. Sie hilft bei den Übungen. Jeder kennt es, sich etwas vorzunehmen wie morgentlich 5 Minuten zu meditieren oder täglich ein paar Übungen zu machen, um fitter zu werden. Häufig holt der Alltag jemanden ein und die Vorsätze schlafen ein. Hier kommt die Gemeinschaft ins Spiel. Man verabredet sich, man hat einen festen Termin, bei der Meditation und den Fitnessübungen setzen sich andere die gleichen Herausforderungen, was die Überwindungsenergie, welche am Anfang am höchsten ist, herabsetzt. Es ist leichter zu beginnen und wenn die Übungen ihren Lauf nehmen, trägt die Gemeinschaft einen während dessen ebenfalls. Gemeinschaft kann aber auch herausfordernd sein, so muss man sich, wenn man eine Gemeinschaft möchte, mit unterschiedlichen Persönlichkeiten arrangieren. Seonmudo wird von den unterschiedlichsten Menschen praktiziert, unterschiedliches Alter, Herkunft und Glaubenssätze. Wie im Leben sind in einer Gemeinschaft nicht alle gleich. Auch man selbst ist nicht immer gleich. Wie bei dem Yin und Yang oder dem koreanischen Taeguk ist alles in Balance aber, wie bei der Molekularbewegung, immer in Bewegung. Man selbst ist mal weicher, mal härter und manchmal bringt man der Gruppe Energie oder man bekommt von der Gruppe Energie.
Teerunde
Im Seonmudo führen wir zu jeder Praxis immer eine Teerunde durch. Diese Teerunden gibt es in anderen Kampfkünsten in der Regel nicht. Es macht etwas mit der Gruppe, wenn man nicht nur ein „Hobby“ teilt, sondern sich auch kennenlernt. Es bereichert, verändert die Dynamik und man darf nicht vergessen, dass auch Menschen, welche viel unter anderen Leuten sind, sich dennoch einsam fühlen können. Sei achtsam zu dir selbst aber auch der Gemeinschaft und jedem gegenüber du wirst sehr schnell eine positive Veränderung in dir spüren.
Jens Schimmel, der Begründer von Seonmudo in Hessen lehrt Seonmudo auf einem Kampfkunstlehrgang in Dänemark mit einer Gemeinschaft von interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern.














































